Fritzbox am Speedport Hybrid

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Entstanden ist diese Anleitung, da ich bei der Konfiguration meiner Fritzbox für den Betrieb hinter dem Speedport Hybrid feststellen musste, das es doch einiges zu beachten gibt, viele Anleitungen aufgrund von Änderungen im Netz bzw. bei der Router-Firmware nicht (mehr) funktionierten, innerhalb kürzester Zeit hoffnungslos veraltet waren, lieb gewonnene Leistungsmerkmale der Fritzbox nicht funktionierten, bzw die Diskussionen zum Thema in den diversen Foren aufgrund ihrer Länge und Verteilung im Lauf der Zeit doch recht unübersichtlich geworden sind. Eigentlich sollte das Ganze ursprünglich nur eine Gedächtnisstütze der zusammengetragenen Informationen für mich sein. Aufgrund des HTML-Formates hatte ich aber plötzlich eine (fast fertige) Webseite vor mir und was lag dann näher als das Ganze auch anderen zugänglich zumachen… Das Ergebnis habt ihr nun vor euch. An dieser Stelle, möchte ich hier vielen, vielen Dank sagen, an alle die in den diversen Threads die Vorarbeit für diese Seite geleistet haben, was mir und vielen Anderen eine Menge an Zeit und Nerven gespart hat. Auch danke ich allen, die meinen 1. Beitrag mit Kudos versehen haben, wodurch er zum Spitzenreiter der Statistik geworden ist… Mein besonderer Dank gilt denjenigen, die sich an den Hostingkosten der Webseite beteiligen und damit den Erhalt der Seite unterstützen.
Da es doch immer wieder vorkommt, an dieser Stelle der Hinweis, es werden keine Fragen über das Gästebuch beantwortet, dazu bitte das Telekom-hilft-Forum nutzen.
Ich habe mich entschieden, die Fritzbox im Routermodus zu betreiben, da im IP-Client-Modus z.B. die Firewall, die Kindersicherung und der Fernzugang per VPN nicht funktionieren. Nun werden viele sagen, eine Firewall gibt es auch am Speedportund die Kindersicherung,wer braucht die schon... Bei der Firewall stimme ich zu, doch die Kindersicherung der Fritzbox ist für Zugangsbeschränkungen von Geräten bzw. Gästen (und Kindern) wesentlich komfortabler als die „Filter und Zeitschaltung“ beim Speedport... ...und eine so einfach zu konfigurierende VPN-Verbindung wie bei der Fritzbox um aus der Ferne ins Heimnetz zu gelangen, ohne das irgendein zusätzlicher Server aufwändig konfiguriert werden muss, gibt es beim Speedport schon mal gar nicht. Dazu kommt noch, das man, entgegen dem Speedport, in der Fritzbox festlegen kann,das bestimmte Geräte im Netzwerk immer die selbe IP-Adresse erhalten, ohne am Gerät die IP manuell vergeben zu müssen. Apropos feste IP-Adressen, ein weiterer Grund für meine Konfig, bei Nutzung des IP-Client-Modus bzw. bei am Speedport angeschlossenen Netzwerkgeräten, kam es mit der 057er Firmware zu Problemen, wenn Geräten über deren Konfig-Menü eine feste IP-Adresse verpasst wurde. Dies äußerte sich dann z.B. darin, das diese Geräte (wie z.B. meine AVM-Powerlines oder meine NAS) nicht unter der "Übersicht der Geräte im Heimnetzwerk" auftauchten und wenn doch, das sich dann keine Portweiterleitung dafür einrichten ließ. Jaaaaa, und dann, ist da noch Fritzfax... Was nicht funktioniert, da die Fritzbox bei dieser Konfig die öffentliche IP-Adresse nicht kennt, ist MyFritz. Um weiterhin Fernzugriff auf die Fritzbox zu erhalten, muss man daher auf einen vom Speedport vorgegebenen DynDNS-Anbieter ausweichen. Mein Netzwerkaufbau sieht so aus, das die Fritzbox als einziges Gerät am Speedport angeschlossen ist und alle anderen Geräte an der Fritzbox betrieben werden.
Alle, die aus diversen Gründen eine ältere Firmwareversion als das FRITZ!OS 06.30 auf ihrer Fritzox nutzen, müssen zusätzlich zu dieser Anleitung noch die hier beschriebenen Einstellungen in der Fritzbox anpassen.
Welche Firmwareversion aktuell auf der Fritzbox werkelt, lässt sich unter "System" -"Update" - "InstalliertesFritz!OS" herausfinden... Eine Anleitung für das automatisches Update der Fritzbox auf die aktuelle Firmware,am Beispiel der 7390, findet sich hier auf der AVM-Seite. Alle, deren Fritzbox keinen Internetzugang hat und die daher die Firmware anderweitig herunterladen und manuell installieren müssen, finden die Beschreibung dazu hier.
Da von Schmidti hier im Beitrag 42 verkündet wurde, das die Telefonie wohl jetzt mit der Firmware ...012 auch problemlos funktioniert, wenn die Rufnummern parallel im Speedport und in der Fritzbox eingerichtet sind, habe ich das bei mir nachgestellt und konnte keine negativen Auswirkungen mehr feststellen. Waage1969 hat dazu hier im Beitrag 123 verkündet, das nun sogar ein “flotter Dreier” mit SPH, ISDN-Adapter und Fritzbox problemlos funktioniert Daher ist es nun nicht mehr nötig, die Rufnummerm im Speedport zu löschen. Für einen Test des Parallelbetrieb mit ISDN-Adapter fehlt mir der Adapter. Da der bei einer Fritzbox 7390/7490/7580 nicht notwendig ist, empfehle ich, sollte er nicht mehr benötigt werden, diesen vor der Installation der Fritzbox abzuklemmen und den Speeport neu zu starten.
Für Rückmeldungen zur aktuellen Firmware 3.05.017 des SpH bitte diesen Thread "kapern"... (Firmware 3.00.012 siehe hier)
Rückmeldungen, Problemdiskussion und Fragen zum Thema Fritzbox hinter Speedport Hybrid bitte hier.
Bevor es nun an die Konfiguration geht, an dieser Stelle noch der Hinweis, sollten nicht alle in dieser Anleitung beschriebenen Konfigurationsmöglichkeiten der Fritzbox verfügbar sein, dann bitte per Klick auf die 3 Punkte (oben rechts in der blauen Kopfzeile) die erweiterte Ansicht einschalten.
Bei älteren Firmwaren (z.B. 6.30), findet sich die erweiterte Ansicht in der Fußzeile…
Bei dieser Anleitung gehe ich davon aus, das der Speedport bereits für den Internetzugang konfiguriert wurde, die Zugangsdaten also bereits eingetragen sind… So, damit genug der Vorrede und weiter zur Konfiguration…
Diese Seite wurde zuletzt am 06.06.2017 aktualisiert Eine Übersicht der aktuellen Neuigkeiten findet ihr im Changelog